Diabolus Umarov

Blog des Autor Diabolus Umarov

Star Trek Discovery S01E09

Junge, junge. In der Folge geht es ja wirklich rund! Raumschlachten, Gefechte mit dem Schwert, wow!

Ich übe aber auch Kritik! Gerade bei dem Kampf zwischen Michael und dem Klingonen. Hallo? Das ist ein Klingone! Die sind stärker als Menschen! Eigentlich hätte der Michael in der Luft zerreissen müssen. Aber nö. Natürlich nicht. War ja klar!

Was mich aber noch viel, viel, viel mehr gestört hat war dieser Lebenszeichensimulator. Da beamen zwei Menschen auf ein klingonisches Raumschiff und wegen den Dingern werden die nicht erkannt? Meine Güte! Wie dumm sind die Klingonen? Ob die zwei nun klingonische Lebenszeichen haben, oder nicht. Der Bordcomputer wird doch wohl zählen können! Das kann jedes Schiff in allen Star Trek Filmen und Serien. Die Enterprise E kann ja sogar, in »Der erste Kontakt« binnen Sekunden alle Lebenszeichen auf der Erde ermitteln. Einfach mal so, sogar die auf der abgewandten Seite der Erde. Aber die Klingonen sind so rückständig, dass ihr Schiff es nicht erkennt, wenn da auf einmal zwei Personen zu viel an Bord sind? Ganz ehrlich! So ein Lebenszeichensimulator funktioniert vielleicht bei den Borg, aber doch nicht bei den Klingonen! Also wirklich. Ganz schlechtes Kino!

Genug gemeckert!

Wo ich mich sehr gefreut habe war, dass Lorca direkt zum Anfang mal einen direkten Befehl verweigert und die Crew hinter ihm steht! Anfangs war ich mir bei dem Vogel nicht so sicher, ob ich ihn nun gut finde, oder eben nicht. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gelangt, er gefällt mir! Er ist nicht so ein stumpfer »Ich habe nur Befehle befolgt« Typ, wie zum Beispiel Picard das gerne zeigt. Okay. Auch Picard hat, wieder in »Der erste Kontakt«, eindeutig gegen Befehle verstossen. Aber im Regelfall ist er ja voller Pflichtgefühl und macht brav, was man ihm sagt. Lorca hingegen sieht die Situation klar auf der Hand. Fliegt er weg und befolgt den Befehl, dann ist eine friedliche Rasse dem Untergang durch die Klingonen geweiht. Er entscheidet sich also dagegen und seine Mannschaft steht so loyal zu ihm, dass ihn niemand daran hindert. Lobenswert!

Tilly hat mir auch wieder gut gefallen. Sie wirkt so natürlich, wenn sie in ein Fettnäpfchen tritt und sie ist ja auch absolut dazu in der Lage, die Grössten davon zielsicher zu erwischen.

Im Allgemeinen entwickelt sich die Serie immer mehr hin zur Action, was ihr gar nicht schlecht steht. Allerdings muss ich sagen, die neue Zeitline wäre passender! Das mag aber nur meine Meinung sein. Ich hoffe aber auch, dass die Schöpfer der Serie das Ganze nicht zu einer Dauerballerei verkommen lassen. Es ist und bleibt Star Trek und da muss das Schiff auch mal kaputt gehen und repariert werden. Möglichst in einem Eck, wo ein Defekt ungünstiger kaum sein könnte. Das muss dazu! Kirk wäre ohne Scotty auch nur halb so gut gewesen. Laforge. Na ja. Belana, doppelt na ja. Miles hingegen, auf DS9, fand ich immer irgendwie locker. Das hat gepasst. Der ist auch mal unkonventionell zur Sache gegangen und war nicht so Aalglatt, wie eben ein Laforge, oder so charmant wie eine Torres. Tripp habe ich mal absichtlich aussen vorgelassen, denn er musste schliesslich mit einem nagelneuen, kaum erprobten Antrieb zurechtkommen. Das er da dauernd hin und her flitzen und irgendetwas improvisieren musste, war klar. Ich hoffe wirklich, dass in der nächsten Staffel Folgen kommen werden, wo es eigentlich nur darum geht, wie man das Schiff wieder zum traben bewegen kann und da wird sich dann zeigen, wie sich der homosexuelle Chefingenieur schlägt. Warum ich seine Sexualität ins Spiel bringe? Das ist doch gross in Mode! Homosexuelle Personen müssen schliesslich genannt werden! Es muss darüber diskutiert werden. Oder? Ich für meinen Teil finde das Schwachsinn, aber wer bin ich schon, dass ich dazu eine Meinung haben dürfte.

Okay. Tut mir leid, aber ich muss mich da jetzt kurz drüber auslassen. Ist Off-Topic, aber ich rege mich gerade schon wieder darüber auf. Was soll dieser antiquierte Schwachsinn? Leben wir im Mittelalter? Alles wird sexuell offener. In vielen Filmen und Serien wird mittlerweile Sex in einer Form gezeigt, wie es zu meiner Zeit als heranwachsender noch Softporno genannt wurde. Mittags läuft »Eis am Stiel«, in jeder Talkshow werden zur Mittagsstunde irgendwelche Brüste in die Kamera gehalten. Es wird eben alles offener und da kann man dann auch ein homosexuelles Paar nicht ausschliessen! Warum auch? Wäre auf der Discovery ein lesbisches Pärchen, würden alle nur schreien, dass man mehr intime Szenen damit zeigen soll. Aber bei zwei Kerlen? Da muss diskutiert und gejammert werden. Boah. Ich könnte da auseinanderplatzen! Ich selbst bin hetero, aber die zwei stören mich in keinster Weise. Okay. Ich muss die nicht knutschen, oder fummeln sehen. Aber genauso wenig will ich zwei Frauen sehen, die an einander rumspielen, oder sich küssen. Aber! Wenn diese zwei Männer nun homosexuell sind, sich verliebt haben und zusammen glücklich sind, dann ist das legitim! Da gibt es nichts zu diskutieren, sich darüber Gedanken zu machen und sich die Frage zu stellen, ob es ethisch vertretbar ist, oder wie auch immer. So etwas ist eine Sache zwischen den Personen, um die es geht! Es ist nicht meine Sache, nicht deine und du da drüben musst auch nicht die Nase rümpfen! Hallo? Es geht um eine sexuelle Ausrichtung und nicht mehr!

Gut, dass musste jetzt mal raus.

Am Ende der Folge bekam ich schon einen Schreck. Das war doch nicht etwa die letzte Folge und zudem ein Cliffhanger? Bei einer Serie, wo ich schon oft gelesen habe, die Zukunft sei ungewiss, wäre es das letzte, was ich haben wollen würde. Aber entwarnung. Es kommt noch Episode 10. Wehe da kommt keine zweite Staffel! Die Serie hat es definitiv verdient, mehr als DS9, in meinen Augen.

Da muss ich aber auch mal was loswerden. TNG, DS9 und VOY waren in ihrer Aufmachung deutlich konformer! Die Uniformen, die Schiffe, die Art. Alles war so, wie man es auch aus den anderen Serien her kannte. Selbst zwischen TOS und TNG war der Bruch nicht so gross, wie zwischen allen Serien und Discovery. In dem Punkt muss ich es noch einmal betonen, auch wenn ich langsam anfange damit zu nerven und mich ständig wiederhole. Discovery würde viel, viel besser in die neue Zeitline passen! Deutlich besser. Neben den Klingonen, also deren Aussehen, ist es mittlerweile mein einziger, wirklicher Kritikpunkt an der Serie. Da haben sich die Macher keinen Gefallen getan! Warum eigentlich der Wunsch, nach drei neuen Kinofilmen nun wieder in die alte Zeitlinie zu springen? Warum dann aber nicht bei dem „alten“ Design bleiben, sondern das Aussehen der neuen Zeitline aufgreifen? Schade. wirklich schade!

Aber wer weiss. Das Ende dieser Folge deutet ja schon stark darauf hin, dass die Discovery in eine Parallelwelt gesprungen ist. Vielleicht kriegen die Macher ja ein Einsehen und verschieben die Discovery nun in die neue Zeitlinie? Ich glaube es ja nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt! Es würde viele Probleme korrigieren, die mit der Technik und dem Antrieb einhergehen. Es würde viel mehr Spielraum lassen und die alte Zeitlinie nicht schon wieder beschädigen.

Kommen wir zum Fazit. Anschauen! Sofort! Wer Science-Fiction- Fan ist, der darf sich die Serie einfach nicht entgehen lassen!

Star Trek Discovery S01E08

Ja. Da stehe ich nun und überlege mir meine Meinung zu dieser Episode. Gar nicht so einfach!

Zuerst einmal, die Schlacht zu beginn war prima! Da ging es mal richtig zur Sache und es wird auf die Heldenrolle verzichtet. Die Discovery versucht es, geht auch wirklich an ihre Grenzen, doch letzten Endes scheitert sie, aufgrund einer erdrückenden Übermacht. Hat mir gut gefallen! Wenngleich ich auch die Klingonenschiffe nicht als solche erkannt habe. Die Tarnung okay, aber das Design? Ich weiss nicht. Passt aber zu den Klingonen an sich, die ja auch nicht mehr wirklich erkennbar sind.

Bleiben wir auch gleich mal bei den Klingonen. Auf der einen Seite verhalten sie sich wie Klingonen. Folter, Ahndungen beim Hintergehen, passt doch. Aber, ein Klingone der überlaufen will? Ich weiss nicht. Das passt doch gar nicht zu ihrem Lebenswandel, oder? Vielleicht wäre es wieder ein Grund zu sagen, die Story sollte besser in die neue Zeitlinie. Ich weiss nicht, aber bei Kirk waren die Klingonen noch leicht umfunktionierte Menschen. Ab TNG gab es dann die Klingonen, wie man sie sich meiner Meinung nach eigentlich vorstellt. Gross, umgeschraubte Stirn, lange Haare usw. In ENT wurde dann ein ganzer Handlungsstrang eingebaut um zu erklären, warum die Klingonen bei Kirk nicht mehr aussehen wie Klingonen. Nun kommt Discovery und wirft das komplett über den Haufen. Nein, mir gefällt es nicht!

Davon abgesehen, der Rest der Episode empfand ich mit gemischten Gefühlen. Die Idee eines globalen Organismus auf einem Planeten ist ziemlich cool. Auch, dass diese Wesen nach Kommunikationswegen zu anderen Zivilisationen sucht. Okay, so weit noch alles cool. Aber, die Föderation hat keine Kenntnis dieser Wesen. Wohl aber dieses natürlichen Transmitters. Man kann also davon ausgehen, bislang war noch niemand da und hat dieses Teil untersucht. Dennoch konnte man ein Gerät bauen, welches sich mit diesem Transmitter verbindet. Wie schön, dass im Star Trek Universum alle Technologien irgendwie kompatibel sind. Ich weiss echt noch nicht, wie ich das finden soll.

Aber! Diese Episode wird fortgesetzt! Da kann es also gut sein, dass ich, nach der nächsten Episode, ganz anders darüber denke! Matrix ist da ein guter Vergleich. Der zweite Film war ebenfalls in meinen Augen nicht wirklich stimmig und irgendwie nicht so der Hit. In Zusammenhang mit dem dritten Teil hingegen wurden einige Dinge aufgeklärt, welche mich vorher gestört hatten und siehe da, im Zusammenhang gefiel mir der zweite Teil dann doch ziemlich gut. Mal schauen, ob sich meine Sicht auf Episode 8 auch ändern, nachdem ich Episode 9 gesehen habe.

Eines ist jedoch sicher. Als diese Episode endete und klar war, in der nächsten geht es weiter, stellte sich bei mir nicht das Gefühl ein, es wäre eine Quälerei, mich eine ganze Woche warten zu lassen, bis ich endlich erfahre, wie es weiter geht. Da haben es die Machen von The Big Bang Theorie besser drauf, meine Neugier zu steigern. Als ich da das Ende des Staffelfinales gesehen habe hat es mich sofort geärgert, dass ich nun erst eine ganze Zeit warten muss, bevor ich erfahre, wie es weiter geht. Ich kann es mir denken, will es aber sehen! So etwas hat sich bei dieser Episode leider nicht eingestellt. Im Vergleich zu Episode 7 muss ich sagen, hat die Serie wieder etwas abgebaut. Sie ist aber noch sehr weit davon entfernt, als könnte ich sie als misslungen, oder gar schlecht ansehen. DS9 hat es da deutlich besser verstanden, mein Verlangen nach der nächsten Folge zu demontieren.

Kurzum, Discovery bleibt nach wie vor sehenswert und für mich eine klare Empfehlung an alle Sci-Fi-Fans!

Star Trek Discovery S01E07

Achtung! Hier wird definitiv gespoilert!

Und täglich grüsst das Murmeltier? Damit sollte schon recht genau beschrieben sein, um was es in dieser Folge geht! Ich mag das, auch wenn es prinzipiell nicht besonders originell ist und eigentlich in so ziemlich jeder Serie irgendwann einmal auftaucht.

In Discovery ist es niemand anderes als Harcourt Fenton Mudd, der für die immer wiederkehrende Abfolge der Ereignisse verantwortlich ist. In dem Fall ist es also kein zufälliges Ereignis, welches die Zeitschleife verursacht. Dazu hat Mudd auch noch eine wirklich geniale Methode entwickelt, die Discovery zu infiltrieren. Natürlich gibt es auch ein Protagonist, welcher das Zurücksetzen der Zeit registriert und fortan nach Kräften versucht, dem Treiben von Mudd Einhalt zu gebieten. Rein prinzipiell ist die Story nichts neues und zu grossen Teilen auch vorhersehbar. Nichts desto weniger macht sie richtig Spass und ich würde diese Folge auch als eine der Besten von Discovery ansehen.

Es gab gleich viele Highlights für mich! Allen voran die Party. Was ich besonders bei TNG immer sehr nervig fand, waren die Konzerte und Theateraufführungen. Das war immer so ein bisschen wie die Akademiker im Weltall. Für mich eher weniger ansprechend. Ich bin weder Akademiker, noch freund von Konzerten und dem Theater. Man mag mich dahingegen vielleicht als ungebildet, oder einen Banausen ansehen, es ist aber meine Meinung. Bei Discovery gibt es nun eine Party, mit guter Musik, Tanzen und natürlich Alkohol. Schätze ich mal, es stand ja leider nicht dran. Aber, im Kontext ist es so erklärbar.

Weiterhin ist es auch der Humor, welcher Mudd mit seiner Art in den jeweiligen Zeitschleifen an den Tag legt. Das mag auch am Schauspieler liegen, welcher mir bei Stargate Atlantis und in den wenigen Auftritten bei Dark Matter immer sehr gut gefallen hat. Aber auch der Herr Chefingenieur weiss Spass zu verbreiten. Vielleicht nicht mit Absicht, es macht aber auf jeden Fall Spass, wenn er auftaucht.

Zudem hat mir auch noch die sich entwickelnde Beziehung zwischen Michael und Ash gefallen. Vor allem, weil sie sich in der nächsten Schleife nicht mehr dran erinnern. Ash erkennt den Vorteil dieser Situation und nutzt sie zudem auch noch! So mag ich das. Michael entwickelt sich dabei immer mehr zu einer Mischung aus Spock und 7of9, was ihrer Rolle irgendwie sehr gut steht! Sie hält auf der einen Seite an den angelernten Verhaltensmuster fest, möchte dennoch gerne ausbrechen. Sie befindet sich in einem kleinen Teufelskreis, hat aber mit Tilly einen Menschen zu Seite, der ihr da mit Sicherheit raushelfen kann!

Stichwort Sylvia Tilly. Die hätte irgendwie in keine andere Serie von Star Trek reingepasst. Nein, gar nicht richtig! In TOS Story könnte ich sie mir noch vorstellen. In TNG hingegen wäre sie wahrscheinlich wegen inkorrektem Verhalten aus der nächsten Luftschleuse geworfen worden. So ein munterer Freigeist auf der immer korrekten Enterprise D, unvorstellbar! Aber auch auf der Voyager könnte ich sie mir nur ganz schwerlich vorstellen. Als Hilfskoch vielleicht. Aber auch da war ja alles eher steril. In DS9 wäre sie wahrscheinlich gar nicht eingefallen, oder wäre nur im Quarks als Randerscheinung aufgefallen. Mit einem zugedrückten Auge wäre sie in ENT noch vorstellbar, auch wenn es eher unwahrscheinlich scheint, dass so jemand auf der erste Schiff mit Warp 5 gesetzt worden wäre. Discovery geht da neue Wege! Wege, die ich sehr gut finde und die Handlung auch etwas „realisitischer“ gestalten. Es mag ja sein, dass die Führungsriege des Flaggschiffs der Sternenflotte sich lieber mit einem Konzert die Zeit vertreibt, aber auf der D war ja sogar der junge Wesley schon so stocksteif, dass es schon unglaubwürdig erschien, als er in einer Folge kurzfristig mit einem Mädel zu sehen war. Während ich bislang immer der Meinung war, am liebsten würde ich mit der NX-01 durchs All düsen, macht die Discovery da langsam wirklich Konkurrenz! Man nehme meine im Entstehen begriffene Serie, die ich gerade schreibe. Auch da ist das Leben eher locker und es fliegen nicht noch hochgestochene, aalglatte Raumfahrer durchs All. Mir gefällt es, wie sich Discovery entwickelt!

Wer meine bisherigen Reviews zu Discovery gelesen hat wird sich jetzt wahrscheinlich wundern. Noch keine negative Kritik? Das mag daran liegen, dass dieses Mal die Klingonen nicht auftauchen, keine Technik gezeigt wird, welche man in früheren, bzw. nachfolgenden Serien (wenn man bedenkt das Discovery vor Kirk angesiedelt ist) nicht mehr sieht, oder generell eher eine Handlung anzutreffen ist, welche in die neue Zeitline passt.

Kritik könnte ich natürlich dennoch üben. Denn nach wie vor gefällt mir die Brücke nicht! Viel zu gross und weitläufig. Selbst die Brücke der D scheint in dem Fall eher klein zu sein. Aber, wer will den Kritisch sein?

Zum Schluss ändere ich mein Fazit etwas. Die Serie ist auf jeden Fall sehenswert, gefällt mir immer besser und ich kann sie eigentlich jedem ans Herz legen, der sich für Sci-Fi interessiert!

Star Trek Discovery S01E06

Was war das denn? Star Trek meets Matrix? Also ob mir das gefallen hat, da wage ich ja noch stark daran zu zweifeln. W-Lan Geistverschmelzungen ja von mir aus noch, aber warum dann die Klopperei? Also da bin ich mir mal gar nicht so sicher, ob ich mich damit anfreunden kann!

Dann stellt sich mir da eine Frage. Haben die auf der Discovery Nahrungereplikatoren und Holodecks? Ohne Scheiss? Warum zur Hölle hat man diese Serie nicht in die alternative Zeitlinie gesetzt? Da wäre sie um so vieles besser aufgehoben. Aber nein, man geht zurück in die ursprüngliche Zeitline und wirft mal eben alles über den Haufen, was der Trekki so kennt. Sorry, aber damit bin ich mal so gar nicht einverstanden!

Nichts desto weniger, mir gefällt die Serie irgendwie immer besser. Während ich mich bei DS9 mit den Charakteren nur schwer anfreunden konnte, gelingt es mir bei Discovery äusserst gut! Selbst bei Voyager hatte ich so meine Startschwierigkeiten. Bei Discovery bin ich aber irgendwie schon gut Freund mit den Offizieren und freue mich schon wieder auf kommenden Montag! Mein Favorit ist definitiv der Chefingenieur. Der ist echt cool drauf und das obwohl er ja schwul ist! Schau mal einer an, die sexuelle Ausrichtung scheint ja gar keine Rolle zu spielen. Wer hätte das gedacht?

Gut gefallen hat mir in dieser Folge vor allem die Erwähnung der Enterprise. Sie existiert also schon. Find ich gut! Auch Spock wird erwähnt. Gefiel mir auch. Sogar die Klingonen hatten einen guten Auftritt. Die sehen zwar immer noch nicht aus wie Klingonen, aber verhalten sich so. Wenigstens etwas.

Was ich bei dieser Folge als sehr positiv anmerken kann, sie war vorbei und ich habe gar nicht gemerkt, wie lange sie eigentlich gelaufen ist. Die Zeit verging quasi wie im Flug und das ist für mich immer ein sehr gutes Zeichen.

Viel mehr hab ich dieses Mal eigentlich nicht zu sagen. Deshalb bleibe ich bei meinem Fazit. Anschauen lohnt sich auf jeden Fall! Auch für nicht Trekkis, vielleicht sogar besonders für diese, die einen Fabel für Sci-Fi haben.

Star Trek Discovery S01E05

War ich von Episode 4 ein wenig enttäuscht, punktete Episode 5 dann wieder richtig!

Ich bleibe jedoch bei meine Meinung, die Klingonen sind in dieser Serie optisch ein Griff ins Klo. Was auch immer die Macher dazu inspiriert hat, diese stolze Rasse so zu verunstalten, in meinen Augen ist es schwer verunglückt. Super schade, hat man doch grossen Wert darauf gelegt, klingonisch in dieser Serie richtig einzusetzen. Sogar ein Klingonischlehrer, ich wusste gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt, wurde zu Rate gezogen. Dann baut man ihre Optik aber so um, dass sie mich an den Ausseriridischen aus »Enemy Mine« erinnern. Will mir nicht in den Kopf!

Aber, in dieser Folge sind die Klingonen dann schon eher das, was ich mir unter ihnen vorstelle. Stark, brutal und kein bisschen freundlich. Auf ihrem Gefängnisschiff geht es richtig rund. Da gibt es keine Genfer Konventionen. Da kriegen die Gefangenen in regelmässigen Abständen mal schön in die Fresse. Da kommt das zum tragen, was Kirk und Co immer mal wieder erwähnten. Von Klingonen gefangen zu nehmen ist einfach keine angenehme Angelegenheit.

Bleiben wir aber bei den Klingonen. Wo mir ihr Verhalten noch gut gefallen hat, waren die Raider dann wieder komplett für den Arsch. So ein Design habe ich bei den Klingonen noch nie gesehen. Ist es bei ihnen etwa auch so, dass man die schädlichen Nebenwirkung ihrer Technik auf die Gesundheit erst später erkannte und deshalb danach das Design so radikal verändert hat? Irgendwie sehr, sehr komisch. Dazu bliebe für mich noch die Frage, warum kann Captain Lorca so problemlos so ein Teil fliegen? Da erinnere ich mich an Star Trek III, wo selbst ein Scotty eher raten musste, wie man den geklauten Bird Of Prey in Bewegung setzt. Wenn dieses Ass da raten muss, wieso ist es für Lorca so, als hätte er diese kleinen Schiffe schon in der Grundausbildung geflogen? Nee, das hätte man besser machen können.

Sehr gut fand ich dann wieder, dass das Bärtierchen in der Folge freigelassen wird. Eigentlich fand ich das Tier ziemlich cool, da ich ja auch ein Fan seines irdischen Pendants bin. Aber dieses Geheule von Michael fand ich schon stark übertrieben. Nicht das Mitgefühl, nein eher wie das aufgebauscht wurde. Erst war es ein Monster, vor dem alle weg rannten und Panik schoben, auf einmal ist es das geliebte Haustier, dem man auf keinen Fall schaden möchte. Als Tierliebhaber prinzipiell eine gute Sache, nur etwas zu übertrieben dargestellt. Wie man dann aber Ersatz dafür finden konnte fand ich dann wieder klasse!

Okay. Kommen wir dann mal zu einem Punkt, der in den sozialen Medien ja stark diskutiert wurde. Sollte man homosexuelle Offiziere auf einem Sternenflottenschiff haben? Ehrlich gesagt, die Diskussion darüber hat mich mehr schockiert, wie der Umstand selbst. Leben wir echt noch in Zeiten, wo die sexuelle Orientierung eines Menschen irgend eine Rolle spielt? Wenn die beiden damit doch klar kommen, warum interessiert uns das dann? Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter! Als Kämpfer für lange Haare bei Frauen heule ich ja auch nicht rum mit der Frage, ob ein Offizier eines Raumschiffs kurze Haare haben sollte. Ich beschwere mich zwar gerne, dass eine Frau mit langen Haaren diese beim Kämpfen offen trägt, weil das in der Realität niemand so machen würde, aber deshalb eine Diskussion mit Umfragen vom Zaun brechen? Ich bin ein wenig schockiert. Ich habe homosexuelle Freunde in meinem Umfeld und die unterscheiden sich in keinster Weise von Heteros. Okay, es sind eben Männer, die sich da küssen. Aber wie gesagt, es ist doch nicht mein Problem! Viel schlimmer finde ich aber, würde Michael nun ein Verhältnis mit Sylvia anfangen, wären die Gespräche in den sozialen Netzwerken gleich ganz andere. Frauen dürfen das, Männer nicht. Absoluter Schwachsinn!

Kommen wir aber jetzt mal zu meinen Highlights!

Da wäre eben Sylvia Tilly. Immer am plappern, oft unsicher, aber ein Charakter der einfach Spass macht. Die redet auch mal von geilem Scheiss und ähnliches. Eine Tatsache, die ich seit TNG stark vermisst habe. Ab dieser Serie waren die Leute immer so steif und achteten auf korrekte Ausdrucksweise. Sylvia haut einfach raus, was ihr durch den Kopf geht und das lockert das Ganze enorm auf! Sie ist dabei zu meinem Lieblingscharakter der Serie aufzusteigen, auch wenn ich Stamets für ebenfalls sehenswert halte. Er erwähnt immer mal wieder, dass mit dem neuen Antrieb noch nicht zu spassen ist. Da wird nicht gekuscht, wenn der Captain eine anscheinend unmögliche Aufgabe stellt. Nein, er sagt auch mal, dass es so einfach nicht funktioniert und behält damit auch Recht. Auch hier war mit TNG und auch Voyager ein wenig zu steif. Da hiess es nur, mach das, du hast so und so lange Zeit. Also wurde das im angegebenen Zeitrahmen ohne Widerworte erledigt. Scotty war da anders und Trip auf der NX-01 war sich auch nicht zu fein, mal einer Anordnung zu widersprechen. Hier punktet die Serie deutlich.

Das Oberhighlight in dieser Episode war jedoch ein alter Bekannter von Kirk. Harcourt Fenton Mudd ist mit von der Partie und bislang so ziemlich das einzige Element, welches wirklich aus der original Zeitlinie stammt. Er ist so gut getroffen, dass es bei mir schon geklingelt hat, bevor ich seinen Namen hörte. Da haben die Macher der Serie mal einen Volltreffer gelandet! Ich konnte so richtig ausmalen, wie er aus seiner misslichen Lage dann irgendwann auf den Planeten mit den Androiden gerät. Das hätte der Serie an einigen anderen Punkten auch nicht geschadet und die Machen beweisen damit in meinen Augen auch, dass sie es eigentlich drauf haben. Leider kommt das viel zu selten vor. Aber, ich bin nun bereit zu hoffen!

Als Fazit bleibt alles beim alten. Sehen kann man die Serie auf jeden Fall, wenn man auf Science-Fiction steht. Man muss in meinen Augen nicht einmal ein Trekki sein und vielleicht wäre es sogar von Vorteil keiner zu sein, da einem dann die ganzen Unstimmigkeiten nicht auffallen. Mit ungetrübtem Auge kommt die Serie wahrscheinlich noch um einiges besser, kann ich aber schlecht beurteilen, da ich nun einmal ein Trekki bin. Einer, der mit dieser Serie warm geworden  ist und sie genauso wie die neue Zeitlinie wirklich gerne zu Star Trek zählt! Wer also Netflix hat, der sollte sich auf die Montage freuen! Ich tue es.

Star Trek Discovery S01E04

Zuerst einmal muss ich wegen den Klingonen meckern. Nicht nur, dass sie mal wieder körperlich verändert wurden, was ich ja schon erwähnte und damit die ganze Story von Acher zu Kirk mit den Augmens (schreibt man die so?) komplett ausgehebelt wird, nein, die kommen mir mittlerweile so vor wie der IS im Weltraum! Messias usw. Alles irgendwie auf der religiösen Schiene. Wie kommen die auf einmal darauf? Vielleicht habe ich da was übersehen, da die Klingonen ja brav klingonisch sprechen und das per weissen Untertitel vor stellenweise hellem Hintergrund übersetzt wird und mein klingonisch etwas eingerostet ist, aber hätte man dann nicht irgendwie für diese Klingonen eine Art Kaste einrichten können, die nicht ganz nach klingonischer Lebensweise agiert? Auf jeden Fall sind die Klingonen für mich sehr komisch.

Ein Freund von mir hat aber eine gute Erklärung dafür gefunden, warum die Technik auf der Discovery so weit fortschrittlicher ist, wie auf der NCC-1701. Man hat nämlich festgestellt, dass die verwendete Technik auf lange Sicht hin extrem gesundheitsschädlich ist und deshalb wurde es beim Bau der Enterprise wieder komplett abgeschafft. Okay, die Theorie hinkt stark und ich wäre immer noch dafür, dass man Discovery in die neue Zeitlinie verschiebt, aber es ist eine Theorie!

Gut. Kommen wir zur Handlung. Besonders cool fand ich, dass diese böse, überstarke Kreatur aus Episode 3 so etwas wie ein übergrosses Bärtierchien darstellt. Ich bin ein grosser Fan dieser real existierenden, mikroskopisch kleinen Kreatur, da man sie ja auch über einen längeren Zeitraum aussen an die ISS kleben kann und sie überlebt das, als wäre es nichts besonderes. Weder das Vakuum, noch die Temperaturen oder die Strahlung können dem kleinen Ding etwas anhaben. So ein Teil mal in gross zu sehen hat schon was, da es auch im kleinen schon recht fies aussehen kann.

Ein wenig störe ich mich aber daran, dass Michael direkt von Beginn an, wo sie die Kreatur untersuchen soll, sofort auf die friedlichen Absichten des Wesens besteht. Ich meine, sie wurde auf der Glenn von diesem Wesen gejagt, theoretisch sogar getötet. Das Wesen griff an, bevor jemand auf es gefeuert hatte und am Ende von Episode 3 schien es auch nicht gerade gut gelaunt zu sein. Ich finde, Michael hätte da erst etwas forschen müssen, bevor sie von den eigentlich friedlichen Wesenszügen hätte überzeugt sein können. Da passte es schon besser, als ihre Kollegin versuchte das Tierchen zu sedieren, um ihm etwas abzuschneiden. Es kam raus und machte erst einmal Gulasch aus der Dame. In anderen Star Trek Serien wäre da wahrscheinlich nur wenig passiert. Ein paar Schürfwunden, oder so. Nein, hier stirbt sofort jemand. Kommt in meinen Augen realistischer.

Auch die Tatsache, dass der neue Antrieb nicht direkt so läuft, wie er das sollte, fand ich klasse. Ist es nicht normalerweise bei Star Trek so, dass selbst die neusten, experimentellsten und unbekanntesten Systeme laufen, als hätten die Ingenieure noch nie mit etwas anderem gearbeitet? Hier klappt es selbst mit dem Ingenieur nicht auf Anhieb, der den Antrieb quasi erfunden hat. So mag ich das! Es muss auch mal etwas schief laufen! Bei Kirk und Co war es ja meist so, man findet irgendwo ein Gerät, baut es auf der Enterprise, oder Voyager ein und das läuft wie am Schnürchen. Die Tarnung der Klingonen bei Kirk, die Transwarpspule bei Voyager usw. Bei Kirk hat es mich als Kind schon genervt, dass Scotty mal nebenbei die Tarnung der Klingonen in die Enterprise schrauben konnte. Ich hatte damals keine Ahnung von Technik, aber dennoch war es für mich damals schon unlogisch, dass zwei grundlegend verschiedene Völker derart kompatible Geräte baut. Okay, ich habe es damals anders genannt, aber prinzipiell war es so.

Wer mir gut gefällt ist der erste Offizier der Discovery. Er kennt ja Michael von deren letzten Kommando und er macht kein Geheimnis daraus, dass er mit ihr Probleme hat. Das ist irgendwie erfrischend. Michel kommt nicht auf die Discovery und mutiert vom Meuterer hoch zum Star. Nö. Sie hat einen schweren Stand, gerade bei der Nr. 1 und das finde ich gut.

Ein taktischer Fehler besteht für mich aber darin, dass die Sternenflotte eine Dilithiummine, die 40% dieses Materials für die Sternenflotte bereitstellt nicht absichert, wenn es um einen Krieg geht. Also meines Erachtens nach ist das ein ganz, ganz grosser Fehler! Wenn man in einem Krieg ist, dann schützt man doch als erstes die relevanten Einrichtungen. So würde es jedes Land auf der Welt machen, sogar schon in unserer Zeit. Aber nö. Die Discovery muss ihren neuen Antrieb benutzen, um die Mine zu retten. Okay, ist förderlich für Handlung, aber aus strategischer Sicht ein Armutszeugnis für die Sternenflotte. Ich halte es nicht für einen Fehler in der Geschichte, nur um einen Fehler der Sternenflotte.

Lustig ist dann aber wieder, dass mittlerweile auch Elon Musk in die Reihe der grossen Erfinder, Entwickler, oder wie auch immer aufgenommen wurde. Da musste ich schon ein wenig schmunzeln.

Bevor ich jetzt aber noch weiter spoilere würde ich sagen, ich schliesse an dieser Stelle. Ich habe soweit eh alles gesagt, was mich in dem Zusammenhang beschäftigt hat. Auf jeden Fall bleibe ich dabei, die Serie kann man sich definitiv anschauen! Diese Episode war jetzt nicht ganz so gut, wie die letzte, aber definitiv gut genug, dass ich schon gespannt auf die nächste Folge bin. Ich bleibe bei meiner Empfehlung!

Star Trek Discovery S01E03

Also wo ich mich echt schwer tue ist das Intro. Was ist das? Eine Mischung aus James Bond und keine Ahnung? Also damit werde ich einfach nicht warm.

Ist aber auch nicht dramatisch, denn die Serie fängt an mich zu fesseln. Der Anfang schleppt sich etwas. Dann kommt wieder der Punkt, wo einfach ein wenig gegen die zeitliche Ansiedlung der Serie zu wehren versucht. Die Shuttle-Rampe wirkt einfach viel zu gross! Wer das Pendant von Kirks NCC-1701 kennt sollte verstehen was ich meine. Was ist die Discovery für ein Schiff? Grösser als die Enterprise? Nicht unmöglich, denn wenn es wirklich nur zehn Jahr bis zu Kirk sind, dann könnten natürlich auch in diesem Rahmen schon echte Brummer umherfliegen, welche auch die Enterprise übertreffen. Warum nicht? Auf mich macht es aber irgendwie den Eindruck, als müsste die Geschichte hinter Picard spielen, damit die Eindrücke passen.

Natürlich verhält es sich ähnlich bei der Ausrüstung. Bei Kirk, also zehn Jahre in der Zukunft, gibt es brutal grosse Schalter, Schieberegler und was weiss ich. Auf der Discovery dominieren Touch-Screens, welche sogar eine Enterprise D ins Schwitzen bringen würden. Dazu werden Informationen nicht auf ein Display, sondern direkt vor den Offizier in die Luft projiziert. Auch da kann keine D, oder E mitgalten. Wieder ein Punkt, wo die Serie besser in der neuen Zeitlinie aufgehoben wäre. Aber, davon lasse ich mich jetzt nicht irritieren, denn schliesslich hat sich die Technik seit Kirk weiterentwickelt. Also die reale Technik und eine neue Serie, in welchen Sets aus Raumschiff Enterprise nachempfunden worden wären würde wahrscheinlich nur echte Hardcore-Trekkis irgendwo begeistern können. Okay, dann lassen wir das als Anmerkung stehen und versichern, dass es keine wirkliche Kritik ist.

Was mich an dieser Folge sehr begeistert hat war die Glenn, dass Schwesterschiff der Discovery. Es treibt mit toter Besatzung durchs All und wird vom Aussenteam untersucht. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, wenngleich die flackernden Lichter ein wenig störend wirken. Prinzipiell ist es aber ganz hervorragend gelungen und hat meine Leidenschaft für solche Szenen (man mag es in meinen Büchern erkennen können) wirklich befriedigt! Ein dickes Lob.

Da ich nicht übertrieben spoilern möchte verschweige ich mal, was auf der Discovery da geforscht wird. Eins muss aber von Anfang an klar sein. Diese Technologie muss entweder scheitern, oder im späteren Verlauf verboten, oder geächtet werden. Denn weder bei Kirk, noch bei Picard, Sisko, oder Janeway war von so etwas je die Rede. Schauen wir mal, wie sich das entwickelt.

Ganz besonders positiv überrascht und neugierig hat mich jedoch der Kapitän der Discovery gemacht. Der Typ weiss definitiv was er will und scheint nicht der Sternenflottenoffizier zu sein, wie man ihn von den bekannten Schiffen her kennt. Er scheint etwas düsteres zu haben und irgendwie habe ich auch stark den Verdacht, dass es mit der Discovery kein solch rühmliches Ende zu nehmen, wie mit den Enterprise, ähm Enterprisen, Enterprises? Was ist die Mehrzahl von Enterprise? Ich glaube eher, dass es auf diesem Schiff noch zu manch ungewöhnlichen Handlungen kommen wird. Warten wir es mal ab, es macht mich auf jeden Fall neugierig und ich habe jetzt, nach der dritten Folge schon stark das Verlangen zu erfahren wie es weiter geht. Aber nein, eine Woche darf ich jetzt warten. Ist ja fast wie damals, als TNG noch im ZDF ausgestrahlt wurde. Immer diese dumme Warterei, bis es endlich weiter geht. Aber auf der anderen Seite, wenn man direkt mehrere Folgen hintereinander raushaut, dann ist die Geschichte auch zu schnell wieder vorbei. Da fällt mir Voyager ein, wie ich damals alle Infos, noch aus Zeitschriften, verschlungen habe und kaum erwarten konnte, dass es losgeht. Jetzt ist die Voyager mittlerweile schon so lange wieder zuhause, ach ihr wisst schon. Da ist es also schon okay, dass nur eine Folge pro Woche ausgestrahlt wird.

Als Fazit bleibe ich dabei. Es gibt Dinge, da muss ich mich erst dran gewöhnen. Davon abgesehen hat die Serie echt Potential und ich empfehle sie nicht nur Trekkies. Meines Erachtens nach muss man kein Experte für Star Trek sein, um die Serie zu verstehen. Sehr gut!

Rogue One – A Star Wars Story

Ich hatte so meine liebe Not, den Film zu sehen. Eigentlich wollte ich mit meiner Frau ins Kino, doch aus irgend einem mir nicht erfindlichen Grund war der Film nur in 3D! Da weder ich, noch meine Frau, dieser Technik etwas abgewinnen können haben wir also das Kino verpasst und mussten auf die DVD warten!

Wahrscheinlich spoilere ich wieder, daran solltet ihr denken!

Negativ

Da gibt es nun nicht unbedingt viel. Aber auch bei Star Wars kann ich nicht umhin auch negative Eindrucke zu gewinnen.

Da wäre das Ende. Prinzipiell war es schon sehr gut gemacht, wie Prinzessin Leya in Besitz der Unterlagen über den Todestern kam. Wie man ja in Star Wars IV am Anfang mitbekommt, hat das Schiff der Prinzessin die Daten empfangen und es wird auch von einer Funkübertragung berichtet. Bei Rogue One wurde das nun so umgesetzt, dass vom Planeten eine Übertragung an das Flaggschiff gesendet wurde, die Pläne auf einen Datenträger kopiert und so an Bord des Schiffes der Prinzessin gelangte. Da bliebe für mich nur die Frage, was macht Leia eigentlich mitten im Kampfgebiet? Wurde sie nicht eingesetzt um nach Obi-Wan zu schicken? Nein, ihr Schiff ist an das Flaggschiff der Allianz angedockt und flieht vor Darth Vader. Irgendwie fühlt sich das nicht sonderlich gelungen an! Ist aber in so fern noch knapp zu verschmerzen, dass man damit einen direkten Anschluss an Teil IV geschaffen hat. Das wäre aber auch eleganter gegangen!

Was mir dann noch ziemlich übel aufgestossen ist, da landet also ein geklauter Frachter auf dem Stützpunkt, wo alle Baupläne des Imperiums gespeichert sind. Klingt das nicht start nach Star Wars VI? Geklautes Schiff, imperialer Code, Schutzschild? Bin ich da jetzt zu kleinlich? Nein! Denn ich habe auch schon die Kritik gehört, die man Teil VII immer mal wieder unterstellt. Er wäre nur Teil IV in etwas abgewandelter Form. Wenn die Leute so über VII reden dürfen, dann darf ich das auch bei Rogue One!

In dem Zusammenhang sei auch noch gesagt, es ist ein Stützpunkt des Imperiums. Draussen fliegen Sternenzerstörer rum, unten laufen Soldaten ohne Ende. Dennoch schafft es eine kleine Gruppe, da so viel Verwirrung zu stiften, dass sogar At-Atack eingesetzt werden müssen? Also ganz ehrlich, so dämlich können auch die Klone nicht sein! Es wird ja sogar die Aussage getroffen »Sind wir blind?«! Genau so sehe ich das auch! Da landet eine Frachter und der fängt an doof zu machen. Wie viele waren da drin? 20? 30? Das sollte doch den Truppen eines ganzen Stützpunktes keine wirkliche Arbeit bereiten, die in die Schranken zu weisen! Zumindest meiner Meinung nach!

Auch ein Punkt, der mir mal wieder so gar nicht in den Kopf will, Man fliegt nach Edu. Dort ist ein fetter Sturm im Gange und dennoch treffen sich die Leute draussen auf der Landeplattform? Warum? Damit die Rebellen auch ein Ziel haben? Bei dem Wetter wäre jeder rein gegangen! Dort gab es schliesslich auch Hanger, wo man die Wissenschaftler im Trockenen hätte erschiessen können. Aber nein, selbst als die Rebellen angreifen geht man nicht rein! Das ist eine Form der Unlogik, die ich echt nicht nachvollziehen kann!

Als letzter Punkt, was hat Vader da eigentlich gemacht? War der duschen? Oder baden? Oder schwimmen? Was hat er in dem Tank da gemacht? Das war für mich echt etwas sehr merkwürdig!

Positiv

Da gibt es gleich so viel! Auf jeden Fall hat der Film echten Schauwert! Ein Sternenzerstörer, der über einer Stadt steht? Hammer! Der Einbau der Waffe in den Todesstern! Brutal geil! Der Einsatz der Waffe und die anschliessende Explosionen. Echt super! Auch der Sternenzerstörer, der aus dem Schatten heraus kommt, einfach abartig gut gemacht! Ein hinter dem Planet aufgehender Todesstern? Ich war begeistert!

Was mir dann noch sehr positiv entgegen kam, die eigentlichen Helden haben mal nichts mit der Macht zu tun. Der Mönch vielleicht, aber davon ab keine Lichtschwertschlachten usw. Das war irgendwie erfrischend, halte ich doch eigentlich sowieso nicht so viel von den Jedi. Es gibt ausnahmen. Yoda zum Beispiel. So ein cooles, kleines Männchen gab es glaub ich noch nie! Aber davon ab waren die meisten Jedi für mich immer noch hochgestochene Angeber. Obi-Wan mal aussen vorgelassen. Der war auch noch irgendwie cool. Luke hingegen, der Frodo aus Star Wars. In jedem Film muss er gerettet werden, wird aber oft als Held angesehen. In Star Wars IV musste Han ihn beim Todesstern retten. Wo war da die Macht? Okay, er hat die Öffnung getroffen, aber auch nur, weil es bis dahin überlebte. In Star Wars V musste Han ihn gleich wieder retten. Ansonsten wäre er erfroren. In Star Wars VI muss Vader sich opfern, um Luke zu retten. Ein wirklicher Held eben! Wenn sich nicht dauernd die Leute in Gefahr bringen, dann überlebt er nicht. Nun ist Vader tot, Han Solo tot, nach Adam Riese müsste Luke in Star Wars VIII gnadenlos draufgehen! Mal abwarten! Das Rogue One in dem Zusammenhang auf Jedis verzichtet gefiel mir echt gut!

Sehr gut war auch Darth Vader. Ich weiss ja nicht, aber so cool war er in nicht einem der anderen Filme. Auch sein Einsatz am Ende, wie er die Truppen im Alleingang zerlegt war einfach sensationell gut gemacht, wenn man mich fragt! So gefällt mir das und so wird Vader auch wirklich zu dem Oberbösen, den er ja darstellen soll!

Sehr schön fand ich auch, dass man nun endlich mal erklärt bekommt, warum es diesen dämlichen Ventilationsschacht gibt und warum niemand in den Baumarkt gelaufen ist, um dafür ein Gitter zu besorgen! Es war also die pure Absicht! So etwas wie ein gut getarnter Selbstzerstörungsknopf! Aber, war Galen Erso wirklich so erfolgreich darin, seine Loyalität zu garantieren, dass niemand seine Arbeit überwachte? Ich meine, Eigentlich hätte doch irgendjemand das sehen müssen, dass dieser kleine Schacht ein Problem darstellen konnte und in dem Fall wäre es ja wohl wirklich super einfach gewesen, dagegen etwas zu unternehmen. Wie gesagt, ein Kraftfeld, ein stabiles Gitter, irgendwie so etwas. Nun, wenigstens wird erklärt, warum es diesen Schacht überhaupt gibt und warum er so einen Schaden anrichten kann!

Das absolute Highlight war dann aber definitiv K2S0! Einen so coolen Roboter habe ich noch nie erlebt! So viel Sarkasmus! Dagegen ist ja selbst R2D2 und BB8 fast Chancenlos. Zu schade, dass er das Zeitliche gesegnet hat! Für mich war er einfach der Coolste im ganzen Film!

Fazit

Ich könnte nun noch lange weiter schreiben, was mir an dem Film gut gefallen hat. Aber das wäre fast eine Nacherzählung. Mir würden aber bestimmt auch noch ein paar negative Punkte einfallen, doch auch da muss ich ja nicht alles verraten. Wer Science-Fiction mag, der kann sich den Film auf jeden Fall anschauen und ich kann ihn definitiv sehr empfehlen. Das Star Wars Fans ihn ruhigen Gewissens schauen können dürfte klar sein. Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf, Star Wars VIII zu sehen und bin sehr gespannt darauf, was der nächste Ableger zu Star Wars sein wird! Also! Film gucken! Klar?

Amy – Bis das Bett sich biegt!

Eine junge Frau sucht, zusammen mit ihrem Freund, in einer neuen Stadt den Nervenkitzel eines eigenen Lebens. Sie findet Freunde, wird zum MyTube-Star und lernt das Kämpfen. Sie findet aber auch ihre dunkle Seite, ihre Neigung nach BDSM und für schnelle Autos!

Eine turbulente Achterbahn durch die Gefühlswelt einer jungen Frau, die schnell feststellen muss, es gibt sehr viel zu lernen auf der Welt. Besonders über sich selbst! Nur eine Sache ist von Anfang an klar. Sex macht Spass, nicht nur mit dem eigenen Partner!

 

Auch wenn es das erste Buch ist, welches ich fertig geschrieben habe, musste es bis heute auf seine Veröffentlichung warten. Nun ist es jedoch endlich erschienen!

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