Diabolus Umarov

Blog des Autor Diabolus Umarov

»Dick, aber liebevoll« ist veröffentlicht!

Ted ist nicht attraktiv! Nein, genau genommen ist er das genaue Gegenteil und so verhält es sich auch beim Erfolg mit den Frauen! Doch Ted ist etwas anderes! Er ist lieb, freundlich und wenn er jemand mag, dann ist er auch voll und ganz ein Freund!

Erlebt wie Ted nach jede Menge Ablehnung, Spott und Schmerz aufgrund einer dummen Wette dann den Fuss in die Tür zum Spiel des Lebens bekommt und dauernd von dem überfordert wird, was im Anschluss mit ihm geschieht! Es ist lustig, schmerzhaft und es gibt viel Sex, den der arme Ted ebenfalls nur mit knapper Müh und Not realisieren kann. Letzten Endes geht es aber um Liebe und Freundschaft für einen Mann, der aufgrund seines Aussehens den Grossteil seines Lebens alleine verbracht hat!

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Preis: 3.49€

Türkisgrüner Winter von Carina Bartsch

 

Beschreibung:

Geschichten muss man nicht nur lesen, man muss sie spüren.

Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. Besonders zu Halloween spukt er in ihrem Kopf herum. Doch was bezweckt er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? Nur gut, dass Emelys anonymer E-Mail-Freund Luca zu ihr hält. Das noch ausstehende Treffen mit Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. Dann verstummt auch er. Hat Emely alles falsch gemacht?

Sehnsüchtig erwartet: Emely und Elyas are back!


Die Bildrechte der jeweiligen Buchcover liegen ausschliesslich bei den jeweiligen Verlagen, oder Autoren!

Meine Meinung!

Wie ich bereits in meiner Meinung zu »Kirschroter Sommer« erwähnte, scheinen beide Bücher im Ganzen geschrieben worden zu sein, denn dieses Buch fügt sich irgendwie nahtlos an den Vorgänger an.

Kleine Warnung, ich werde wohl wieder etwas spoilern, da ich ansonsten nicht genau meine Gründ für meine Meinung darlegen kann!

Was mir bei dem Buch sehr gut gefallen hat war, dass es zum Vorgänger anfangs noch zulegte. Besonders die Zeit, in welcher Emely auf der Party zu trinken beginnt ist derart gut beschrieben, dass ich mir stellenweise eigene Erlebnisse dieser Art vor Augen rief. Von da ab, bis zum nächsten Morgen, kommt man sich fast in die Geschichte hineingezogen vor, was nicht jedem Autor gelingt. So glaubwürdig, als wäre man mitten drin, statt nur dabei!

Ab dem Moment, wo die Wahrheit über den geheimen Luca jedoch aufgedeckt wird, geht es in meinen Augen mit dem Buch echt bergab. Klar, dass Emely da zuerst entsetzt darüber ist und sich verletzt fühlt, doch in meinen Augen wird das alles viel zu stark aufgebauscht. Stellenweise kam es mir auch so vor, als wäre das nur deshalb eingebaut und so drastisch ausgeführt worden, um die Seiten zu füllen. Emelys Reaktionen sind für mich stark übertrieben. Sie macht gerade so, als hätte man ihren besten Freund abgestochen, oder ähnliches. Es geht nur um E-Mails und theoretisch könnte man das sogar als romantisch erachten, kommt eben immer auf den Blickwinkel an.

Richtig übel war dann der Selbstmordversuch einer Freundin von Elyas. Dieser Part hätte gänzlich entfallen können und stattdessen hätte etwas mehr die Bereitschaft von Emely gezeigt werden können, nun doch Elyas Erklärungen zuhören zu wollen. Aber nein, da kommt diese Geschichte dazwischen und prügelt das Buch quasi komplett in eine andere Richtung und im Anschluss wird so schnell wieder in die Bahn gefunden, dass der ganze Realismus, welcher noch zu Anfang wunderbar dargestellt wurde zu einem einzigen Kitsch verkommt. Dazwischen sind immer wieder ein paar Highlights, welche einen dann doch dazu zwingen weiterlesen zu wollen. Aber leider kommt sofort im Anschluss immer wieder dann eine lange Strecke, wo ich mich nur immer wieder fragen musste: »Wann ist es endlich vorbei?«

Als dann Elyas endlich die Erklärung für seine Tat offen legt zeigt sich aber, es war vieles ganz anders, wie ich es mir gedacht hatte und Emely hatte in einigen Punkten mit ihren Ansichten auch recht. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, doch die Ausführungen sind unglaublich langatmig und beschreiben fast das ganze Buch noch einmal, aus einem anderen Blickwinkel. Das ist ermüdend! Dazu kommt dann nach der Punkt, dass im Anschluss anscheinend alles gut ist zwischen den beiden und es sogar fast zum Sex kommt. Nur fast, denn Eva platz dazwischen, was die Geschichte am Ende wieder lesenswerter macht. Doch auch da ist wieder Emelys Verklemmtheit kaum zu fassen. Sie scheint wirklich der Meinung zu sein, Intimitäten seien etwas böses und man müsse sich hinterher dafür schämen. Es mag solche Menschen geben, aber so ganz passt es nicht zu ihrer eigentlichen Art, wie ich finde. Man muss ja nicht gleich auf alles drauf springen, aber als Frau, die nun auch schon Sex gehabt hatte sollte es doch möglich sein, ihre intimen Wünsche unbeschwert akzeptieren zu können. Bei Emely hatte ich aber immer wieder den Verdacht, sie schämt sich dafür. Sehr schade, denn eigentlich ist sie echt goldig und entspricht meinen Vorstellungen vor allem was ihre Haare angeht immer wieder!

Okay, nun aber genug drauf herum geprügelt!

Natürlich gibt es noch mehr interessante und gute Teile des Buches. Das mit dem Trinken zum Beispiel. Äusserst gut geschrieben. Aber das Buch zeigt auch ganz deutlich ein riesiges Kommunikationsproblem der Menschen auf. Wie oft kommt es denn vor, dass aufgrund eines Missverständnisses eine langjährige Freundschaft den Bach runtergeht? Oder eine Beziehung in die Brüche geht, weil falsche Annahmen getroffen werden? Warum fragt man bei dem Punkt nicht einfach nach, anstatt trotzig zu reagieren? Das Buch beschreibt es mehr als deutlich und wieder habe ich so das Gefühl, dass viele eigene Erfahrungen der Autorin da hinein geflossen sind. Man möge sich einmal die alternative Realität vorstellten. Emlyas war zur Schulzeit angepisst wegen Emely, obwohl er sie eine Nacht zuvor geküsst hat und sich die beiden sehr nah gekommen waren. Warum war er sauer? Weil eine dritte Person vollmundig verkündete, er sei nun mit Emely zusammen. Die selbst wusste davon gar nichts. Anstatt sich von seinen Freunden bequatschen zu lassen und Emely kurz darauf zu verletzten hätte er sich auch einfach fragen können, was an diesem Gerücht nun dran sei. Er hätte die Wahrheit erfahren und die beiden wären, wenn auch vielleicht nur für eine gewisse Zeit, miteinander glücklich gewesen. Aber nein, man muss ja eingeschnappt sein und protzen. Das verstehe ich bis heute nicht! Man kann doch fragen, oder? Ich mache das doch auch! Auf jeden Fall habe ich es selten so gut beschrieben gesehen, wie in diesem Buch! Das muss man der Autorin definitiv lassen.

Fazit

Hat man »Kirschroter Sommer« gelesen, dann ist dieses Buch definitiv ein Muss. Vielleicht habe ich ein bisschen zu viel auf den negativen Punkten herumgehakt, denn letzten Endes habe ich auch das Buch gerne gelesen. Vieles, was ich zum ersten Buch gesagt habe trift auch hier zu und letzten Endes bleibt mir nur zu sagen, es ist kein Fehler es zu lesen!

Anmerkung

Bei einem Teil des Buches bin ich fast umgefallen vor Lachen. Elyas erzählt, wie er sich in England verliebt hatte. Das war noch nicht lustig. Das die Dame allerdings Amy hiess, rot-blond war und eine Stubsnase hatte war für mich dann doch sehr amüsant, beschreibt es doch recht nahe meine Amy aus »Amy – Bis das Bett sich biegt!«. Der Zufall war definitiv sehr lustig für mich! Auch die Tatsache, dass Amy sich von Elyas bestem Freund vernaschen lässt passt zu meiner Variante, da die ja auch immer mal wieder Spass mit dem besten Freund ihres Freundes hat. Nur ist bei mir Phillip, also Amy’s Freund, da aufgeschlossener und nicht direkt eingeschnappt und gibt sowohl seiner Freundin wie auch seinem Freund den Laufpass.

Etwas in eigener Sache

Ich habe ja schon geschrieben, dass ich den Kommunikationsmangel der Menschen nicht immer nachvollziehen kann. Ähnlich verhält es sich beim Sex. Da ist die Sache mit der Treue, welche in meinen Augen nur anerzogen ist. Wäre der Mensch monogam, dann würde ich jetzt nicht hier sitzen und schreiben. Nimmt man mal die Tatsache, dass der Mensch maximal einmal im Jahr bestenfalls zwei Kinder zur Welt bringen kann und diese auch eine mehrjährige Aufzucht verlangen, dann kann eine gesunde Population nicht durch Monogamie entstehen! Von daher halte ich Treue auch für ein Modell, welches nicht wirklich zur Biologie des Menschen passt!

Das soll nun aber nicht heissen, dass nun jemand munter in der Gegend herumvögeln soll! Das muss letzten Endes jeder für sich entscheiden. Aber wie oft habe ich schon erlebt, dass eine Beziehung oder eine Ehe, welche wirklich hervorragend gelaufen war ein krasses Ende gefunden hatte, weil einer der beiden in einem Moment der Schwäche einen Fehler gemacht hat. Das ist so unnötig! Klar, man kann verletzt sein. Keine Frage. Aber deshalb direkt alles abbrechen? Absoluter Schwachsinn! Doch nein, dieses Muster wird gnadenlos verfolgt. Andererseits, wie ist es denn, wenn zum Beispiel der Mann mehrfach gegen die Regel verstösst, nicht besoffen aus der Kneipe zu kommen? Das wird tolleriert, wenngleich auch nur für eine gewisse Zeit. Ist das nicht aber der gleiche Vertrauensbruch? In meinen Augen ja schon. Da geht es aber nicht um Sex, also ist es nicht so dramatisch, oder wie? Ich verstehe es nicht!

Kirschroter Sommer von Carina Bartsch

 

Beschreibung:

Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?


Die Bildrechte der jeweiligen Buchcover liegen ausschliesslich bei den jeweiligen Verlagen, oder Autoren!

Meine Meinung!

Ich fange mal bei den negativen Dingen an, da ich damit schneller durch bin!

Was mir bei dem Buch überhaupt nicht gefallen hat, war das Ende! Nicht, weil es schlecht geschrieben war! Nein, weil es einen einfach von hinten anspringt und einen vor vollendete Tatsachen stellt! Nun ist das Buch aber nicht gerade neu, so dass ich mich sofort um den nächsten Teil »Türkisgrüner Winter« kümmern konnte. Wenn man einfach bei dem zweiten Teil weiterlesen kann fällt eins auf. Offensichtlich hat die Autorin die Bücher in einem Rutsch geschrieben, denn sie ergeben eine nahtlose Geschichte! Ich nehme einfach mal an, die Autorin hat die komplette Geschichte geschrieben und dann festgestellt:

»Scheisse, dass ist ganz schön viel!«

Ich kenne das Problem! Von »Amy – Bis das Bett sich biegt!« musste ich als gedruckte Version ebenfalls zwei Bände machen, da es einfach zu viele Seiten waren und Amazon es so nicht drucken konnte. So wird dann aus einer Geschichte zwei Bücher!  Nichts desto weniger, man ist am Ende angelangt und steht vor dem Nichts. Wie geht es weiter? Warum endet es an dieser Stelle usw. Das ist Mist, vor allem dann, wenn Teil 2 noch nicht verfügbar ist!

Ein weiterer Kritikpunkt aus meiner Sicht ist Emely’s prüdes Verhalten. Ja, es muss nicht jede Frau dauernd an Sex denken, dass will ich gar nicht sagen. Aber Emely würde grösstenteils auch eine super Nonne abgeben! Eigentlich schade, denn ihre Art gefällt mir prinzipiell sehr gut! Es ist aber kein harter Kritikpunkt und ich beziehe mich dabei eigentlich hauptsächlich auf ihr Verhalten ihrer Mitbewohnerin Eva an. Da wirkt sie mich einen ordentlichen Tick zu verklemmt!

Als letzten, negativen Punkt will ich Emely’s Art Elyas gegenüber nennen. Nicht, was sie ihm gegenüber zeigt, sondern was sie denkt und empfindet. Es mag ja, wenn die rosa Brille im Spiel ist, durchaus so sein, dass ein Mensch den anderen voll in seinen Bann zieht. Bei Emely könnte man aber meinen, Elyas wäre ein Vampir, also nicht diese weichspüler, glitzer Vampire, sondern die Echten, die ein Opfer mit hypnotischem Blick zu einem willenlosen Geschöpf verwandeln. Da ist das Buch für mich ein Tick übertrieben!

Okay, dass war es auch schon mit den grossen, negativen Punkten! Kommen wir zu den Dingen, die mir gefallen haben.

Zuerst möchte ich sagen, ich spoilere etwas und die Leute, die nichts vorweggenommen kriegen wollen, sollten den nächsten Absetz besser nicht lesen!

Dieses Buch hat eine Eigenart. Es ist nicht wirklich spannend! Soll heissen, mir war nach kurzem Lesen schon klar, wie die Story sich entwickeln würde! Emely trifft nach vielen Jahren ihre Jugendliebe wieder. Diese hat sie damals verletzt und deshalb geht sie in einen brutalen Schutzmodus! Das sie sich so mit Händen und Füssen wehrt, hätte ich dabei nicht gedacht! Diese Schutz lässt allmählich nach und was passiert? Sie verliebt sich! Soweit eine ganz normale 0815 Liebesgeschichte! Nun schreibe ich diesen Fakt jedoch nicht bei den negativen Seiten des Buches und das hat auch seinen Grund! Obwohl ziemlich eindeutig ist, was da nun passieren wird, die Autorin hat eine sehr gute Art, die Vorgänge zu beschreiben! Es macht Spass die Vorgänge zu lesen, Emely’s Gegenwehr bröckeln zu sehen und auch wie Elyas um ihre Gunst kämpft hat definitiv seinen Reiz! Da gibt es einige Kollegen meines Geschlechts, die sich davon durchaus mal eine Scheibe abschneiden könnten! Elyas macht etwas, was in der Realität nicht oft zu finden ist. Er stellt seine Angebetete über seine eigenen Interessen und auch über seinen Besitz! Wie genau er das macht, dass müsst ihr allerdings selber lesen! Ich finde auf jeden Fall, er nutzt seinen Charme, zeigt seiner Liebe, dass sie ihm wirklich mehr bedeutet, als alles andere und er gibt nicht auf! Das hat mir wirklich gut gefallen und von meiner Seite aus kann man der Autorin da auch ein Lob aussprechen! Wie viele Geschichten gibt es, die genau dieses Muster verfolgen? Bei den Meisten kann man schon vor der Hälfte aufhören zu lesen, da man die Geschichte bereits kennt. Vielleicht mit anderen Protagonisten, vielleicht mit ein wenig abgewandelten Vorgehensweisen. Prinzipiell ist es aber immer der selbe Einheitsbrei und genau da finde ich, sticht dieses Buch heraus!

Ein weiterer Punkt, der mir gut gefallen hat, waren die Nebendarsteller. Alex zum Beispiel, die beste Freundin von Emely und Schwester von Elyas. Oft sind solche Charaktere reingeflickt und wirklich nicht besonders Tief in ihrer Ausarbeitung. Bei Alex hingegen passt es einfach! Sie verliebt sich selbst, zieht Emely in ihren Eroberungsfeldzug mit hinein usw. Das passt und sie entwickelt sich auch weiter! Es wirkt einfach nicht so, als wären da die Hauptdarsteller und das andere ist als Beiwerk mal so dahin gepinselt. Das ist aber auch so ein Punkt, den ich bei vielen Büchern nicht verstehe! Ich selbst kann da ja ein bisschen mitreden. Wenn die Nebenpersonen ein ungeliebtes Dasein fristen, dann ist es doch wirklich Schwer, die Geschichte zu entwickeln! Bei mir erlebe ich es eigentlich jedes Mal. Personen, die eigentlich keine wirkliche Rolle spielen sollten, entwickeln sich einfach so in der Geschichte weiter! Die fragen doch gar nicht erst! Dennoch gibt es Bücher, wobei ich mal Cody McFadyen heranziehen möchte, da sind die Nebenrollen sehr statisch! Vielleicht empfinde ich es auch nur so, aber ich sehe da keine wirkliche Entwicklung in den Büchern. Dabei hätten die Potential! Nun gut, ich schweife etwas ab! In dem vorliegenden Buch ist es in meinen Augen gut gelungen, auch die Nebendarsteller in die Geschichte zu integrieren, was beim Lesen natürlich ein stimmiges Bild ergibt!

Was ich auf jeden Fall noch positiv erwähnen muss, dieses Buch ist eigentlich eine Teenie-Liebesgeschichte! Kennt man, gab es schon oft! Doch irgendwie liesst sie sich anders! Man könnte den Eindruck gewinnen, es wäre die Lebensgeschichte der Autorin, welche da erzählt wurde! Es sind einige liebevolle Details eingebettet, die in diversen anderen Büchern einfach fehlen und alles grau erscheinen lassen. Hier fielen mit oft kleine Nebensächlichkeiten auf, die jedoch mit viel Hingabe beschrieben wurden, gerade so, als wären sie tragend für die Geschichte! Um ein Beispiel zu nennen. Elyas gibt Emely eine Fahrstunde auf einem Motorrad. Das hätte man in einem kurzen Abschnitt runterreissen können, fertig wäre es gewesen! Das hätte auf jeden Fall ausgereicht, um zu zeigen, wie Elyas ein Stück von Emely’s Gegenwehr einweicht, um sie später durchdringen zu können. Aber nein, diese Szene wird gut beschrieben, samt Emotionen, Gedanken usw. Mir wäre nun nicht aufgefallen, dass irgendwann noch einmal darauf Bezug genommen wurde. Dennoch, es wird schön beschrieben und das ist etwas, was ich in manch anderem Buch bislang vermisst habe!

Fazit

Meiner Meinung nach ist das Buch absolut lesenswert, auch für jene, die es nicht so mit Liebesromanen haben! Das kann ich deshalb behaupten, ich bin einer von der Sorte, die eigentlich um solche Geschichten einen Bogen machen. Begründung siehe oben! Wäre meine Frau nicht mit dem Buch gekommen, dann wäre ich wahrscheinlich nie daran hängen geblieben! Wer also gerade nicht weiss, womit er sich nun seine Zeit vertreiben soll, dem kann ich hier nur klar eine Empfehlung aussprechen. Dazu sei auch gesagt, die Hörbuchversion, gesprochen von Marie-Isabel Walke, ist ein echter Hit! Die Leserin hat eine derart tolle Art das Buch zu lesen, da könnte man glatt glauben, es geht um sie! Wirklich super!

Anmerkung

Wie gut mir die Geschichte gefallen hat kann man wohl auch daran erkennen, dass ich schon beim Lesen den Wunsch verspürte, ebenfalls eine Liebesgeschichte zu schreiben! Diese entsteht gerade (Stand April 2017) unter dem Titel »Dick, aber liebevoll«!

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