Wunderschöne Feiertage

Als ich wach wurde, hielt ich alles für einen Traum. Ich lag alleine in meinem Bett und von einer Abigail keine Spur. Schon war meine Stimmung dahin. Hatte ich wirklich so extrem detailliert geträumt? Das auch noch über eine so grosse Distanz? War das überhaupt möglich?

Darüber konnte ich mir keine Gedanken mehr machen, denn da hüpfte etwas nacktes ins Schlafzimmer, sprang aufs Bett, kuschelte sich in meinen Arm, gab mir einen Kuss und himmelte mich an.

»Cool, mein Schatz ist wach!«

Ihr was? Also mal langsam, dass musste zuerst geklärt werden.

»Dein … Schatz? Heisst das wir …«

Sie verzog das Gesicht.

»Oh. Sorry Tony, ich dachte nur, nach gestern, wir wären …«

»Zusammen?«

»Cool. Wir beenden unsere Sätze. Aber ja, dachte ich. Wenn du das aber nicht willst, oder es dir zu schnell geht da …«

Funkstille! Sie wollte mit mir zusammen sein, nein, sie dachte sogar schon, dass wir zusammen sind. Da musste ich sie einfach küssen.

»Wow. Cool, hätte nicht gedacht, was für ein fordernder Mensch du sein kannst.«

»Na ja, hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Bin noch am lernen!«

»Dafür bist du aber echt gut und gestern, Boah. Wenn du mit gesagt hättest, du hattest schon 100 Frauen vor mir, ich hätte es dir geglaubt!«

Also, wenn das mal kein Kompliment war! Zudem hatte ich grosse Lust, die Nummer zu wiederholen, aber mich quälte da schon wieder ein Bedürfnis. Ich huschte schnell raus aus dem Bett und aufs Örtchen. Als ich fertig war und abgespült hatte, ging einfach so die Tür auf.

»Gehn wir duschen?«

Wir gingen! Verdammt, war das ein Genuss! Wir seiften uns gegenseitig ein, hielten uns ihm Arm, küssten uns und sie sorgte auch dafür, dass mein Anhängsel entsprechend sauber war. So ein Irrsinn! Ausgerechnet an Weihnachten! War das der Lohn dafür, dass ich die ganzen Jahre zuvor so viel Kummer überstehen musste? Wurde es mir endlich gedankt, dass ich ein guter Mensch war? In dem Fall war der Dank richtig gross, denn Abigail war eine Wucht! In ihrer Art, ihrem Aussehen, was sie sagte und was sie tat. Einfach nur die Perfektion in Menschengestalt! Anders kann ich es nicht ausdrücken!

Ausserdem erlebte ich zum ersten Mal etwas, was mir selbst Janine bislang nicht gegeben hatte. Ich konnte sehen, wie ich Abigail erregte! Die Dusche zeigte es deutlich. Aus einem normalen Einseifen wurde fast eine Massage und als sie an mein Anhängsel kam, atmete sie auch schwerer. Alles Anzeichen für steigende Erregung, zumindest, wenn man dem Internet glauben konnte. Das war wohl auch nicht ganz falsch, denn kaum waren wir abgetrocknet, bekam ich den zweiten Sex in meinem Leben. Zweiter Sex, erster Oralverkehr und wie sie sagte, würde ich mich dabei gar nicht mal so dumm anstellen! Tja, wer so viele Pornos gesehen hatte wie ich, der musste einfach zumindest theoretisch wissen, was er da zu machen hatte!

Ich für meinen Teil kam nicht in den Genuss, von meiner Freundin oral verwöhnt zu werden. Nach einer gewissen Zeit, wo ich mich mit ihrem Körper da unten vertraut gemacht hatte, zog sie mich zu sich hoch und es ging los. Beschweren will ich mich deshalb aber nicht, denn es war herrlich, was wir da taten!

Lustigerweise, ich würde tatsächlich abnehmen, wenn das so weiterging. Zum einen, ich war hinterher so geschwitzt, dass ich mich noch einmal abduschen musste. Zum anderen, ich hatte seit dem verspäteten Mittagessen am Vortag nichts mehr zu mir genommen. Eine unfassbar lange Zeit, wenn man sich meinen normalen Tagesablauf ansah. Also, kein Essen, dafür zwei mal schweisstreibende Aktivitäten. Ja, ich würde definitiv abnehmen!

Nun, dann gab es doch essen. Wir kochten zusammen und Abigail zeigte mir ein paar Tricks, die ich zuvor noch nicht gekannt hatte. Dann essen und anschliessend kuscheln auf dem Sofa. Am ersten Weihnachtsfeiertag. Genau an dem Tag, wo ich normalerweise kurz davor war, wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht zu werden, wo man sich als Erstes mal Gedanken über meine Augen gemacht hätte, die waren von der ganzen Heulerei in der Regel extrem rot.

Auf die Kneipe verzichteten wir. Dafür begaben wir uns zu Abigail, da sie ja keine Kleidung zum wechseln hatte und sich etwas frisches anziehen wollte. Dort stand ein Baum und der machte diesen Tag irgendwie noch besser. Kurzum, wir blieben einfach gleich da und ich bekam noch ein paar Geschenke von meiner Freundin. Die bestanden zwar nur in einer Modenschau, wo sie sich in fast schon perversen Dessous zeigte und, oh wunder, in weiterem Sex. Ich musste gar nicht mit dem Thema anfangen! Nach einer gewissen Zeit schien sie wieder so wild auf mich zu sein, dass sie es sich einfach nahm. Nun, genau genommen wurde ich in dem Fall benutzt, aber so liess ich mich gerne benutzen!

Schön bei ihr war, sie hatte einen Fernseher im Schlafzimmer. Nach dem Sex blieben wir einfach liegen, sie schaltete das Ding ein und wir schauten uns noch Weihnachtsfilme an, bis mir schliesslich die Augen zufielen.

Als ich wieder die Augen öffnete, fragte ich mich natürlich sofort, ob es vielleicht wieder nur ein Traum war. Ein kurzer Blick in die Umgebung zeigte mir jedoch, ich war tatsächlich bei Abigail im Schlafzimmer. Immer noch nackt und schon wieder war meine Freundin abhanden. Das war bei Janine schöner. Die schlief länger als ich und ich konnte mich, nachdem ich wach geworden war, noch ein bisschen an sie kuscheln.

Abigail kam herein und trug einen Kimono. Das reizte mich, denn in wie vielen Filmen sah man denn, dass ein Kerl der Frau erst den Gürtel öffnete, bevor er sie entblätterte und dann vernaschte? Die Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen. Das mit dem Öffnen funktionierte sogar noch, aber kaum war der Kimono unten, zog sie mich ins Bad. Eine Runde baden war angesagt, was in ihrer grossen Badewanne tatsächlich bequem und super angenehm war.

Kriegt man als Kind nicht gesagt, wenn man zu lange badet, bekommt man runzlige Haut? Also, nach vier Stunden sehen gerade die Hände wirklich schrecklich aus! Das war mir aber herzlich egal. Ich hatte meine Freundin bei mir, wir lagen im warmen Wasser und gelegentlich bekam mein Anhängsel etwas Aufmerksamkeit von mir. Dabei redeten wir die ganze Zeit. Von ihrem Ex bekam ich erzählt. Keine so schöne Geschichte, denn von dem hatte sie sich nicht getrennt, sondern der starb bei einem Autounfall. Mit ein Grund, warum es sie nicht in ihrer Heimat hielt und sie hier her gezogen war.

Irgendwie war es über grosse Strecken ein einseitiges Gespräch. Wir kamen darauf, wie und wo sie ihr erstes Mal hatte. Ich war schockiert, dass es schon so früh war und anscheinend nur deshalb passierte, weil sie im Urlaub viel Gefallen an dem gefunden hatte, was so ein Typ in der Hose hatte. Nun ja, es war so passiert, warum sollte ich mir darum Gedanken machen? Ich selbst konnte natürlich nur wenig erzählen. Was ich mit Janine erlebt hatte, war leider schnell geklärt und mein erstes Mal, davon musste ich ihr ja nichts erzählen.

Sie wollte schliesslich auch wissen, was die anderen Mädels so über Roman gesagt hatten, nachdem der sich von ihnen getrennt hatte. Da konnte ich dann endlich mal mit Erfahrung aufwarten und erzählte ihr alles, was mir noch einfiel. Vieles davon bestätigte sie, während anscheinend ein paar Sachen bei ihr anders, besser gelaufen waren. Roman schien tatsächlich etwas für sie übrig gehabt zu haben, auch wenn das wohl nicht ausreichte, sie besser zu behandeln.

Zum guten Schluss fragte sie, ob ich etwas dabei empfinden würde, wenn sie mein Anhängsel mit der Hand berühren würde, wo noch Romans Ring dran war. Damit erwischte sie mich eiskalt. Klar, ich hatte es bisher immer gespürt, wenn diese Hand mich berührte. Das Teil war aber auch so gross, dass ich es gar nicht hätte ignorieren können. Ich dachte aber dabei nicht an Roman. Warum auch? Abigail berührte mich schliesslich! Doch, nachdem sie mich gefragt hatte und ich mir Gedanken darum machte, musste ich grinsen und sagte ihr, ich fände es äusserst reizvoll. Schliesslich wäre sie jetzt bei mir und würde mich berühren und nicht bei Roman. Das würde mich glücklich machen!

Dann bekam ich gezeigt, wie man den Inhalt der Wanne mittels Sex auf den Boden des Badezimmers verteilen konnte! Wir machten das so hervorragend, dass wir irgendwann fast auf dem Trockenen sassen. Es hatte aber durchaus seinen Vorteil, sich in der Wanne zu lieben. Hinterher konnte man sich schnell abduschen und war fertig.

Wir verbrachten auch den Rest des Tages bei ihr. Kuschelnd, essend, kuschelnd, küssend und was zu Beginn der Nacht passierte, muss ich wahrscheinlich nicht extra betonen. Es war einfach nur himmlisch und wieder schlief ich ein, hatte meine Freundin im Arm und war etwas traurig, dass Weihnachten schon vorbei war!

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