Wayland Einführung

Zuerst muss ich sagen, ich bin kein Freund von Wayland. Prinzipiell ist es mir zwar egal, was unter der GUI werkelt, aber Wayland fehlt etwas, was ich eigentlich ziemlich oft benutze. Die Netzwerktransparenz. Also das starten eines Programms auf einem ferngesteuerten Computer, während die Oberfläche des Programms bei mir auf dem Rechner angezeigt wird. Ich bekomme zwar immer wieder gesagt, dass dieses Feature veraltet, langsam und nicht besonders toll sei, ich nutze es aber in der Tat ziemlich häufig. Wayland schneidet diese Möglichkeit nun ab, was für mich ein starkes Gegenargument für Wayland ist. Weiterhin fehlt ja nach wie vor die Unterstützung des propritären Nvidia-Treibers. Dieser Fakt wird zwar mit Sicherheit bald keiner mehr sein, bislang ist er jedoch ebenfalls ein klares Gegenargument.

Warum versuche ich dennoch, Wayland zum Einsatz zu bringen? Nun, alle Zeichen deuten darauf hin, dass früher, oder später, Wayland zum Standard wird. Wenn dem so sein sollte, will ich nicht unvorbereitet dastehen. Als Testplattform nutze ich jedoch nicht meinen Desktop-Rechner, sondern mein NetBook. Wenn ich da etwas kaputt mache, dann ist es halb so schlimm und stört meine Arbeit nicht. Weiterhin wird auch mein Laptop ein Wayland spendiert bekommen. Damit will ich testen, wie sich das neue System bei Minetest schlägt und setze meine Tochter als Testpiloten ein. Sie ist relativ kritisch, was die FPS angeht, so dass ich einen objektiveren Blick auf die Geschichte bekomme.

NetBook:

Asus eeePC 1016PGo

  • Display
    10.1″ LED Backlight WSVGA (1024×600) Screen
  • CPU
    Intel® Atom™ N455 Processor
  • Chipset
    Intel® NM10 Express Chipset
  • Memory
    DDR3, 1 x SO-DIMM, 1GB ( Maximum 2GB )
  • Storage
    2.5″ SATA 160GB/250GB/320GB HDD *1
  • Wireless Data Network
    WLAN 802.11 b/g/n@2.4GHz*1
    Bluetooth V3.0+HS*1
  • Camera
    0.3 M Pixel Camera
  • Audio
    Hi-Definition Audio CODEC
    Stereo Speakers
    High Quality Mic

Die Daten stammen von der ASUS-Webseite.

Als Betriebssystem kommt Gentoo Linux in der 32-Bit Version zum Einsatz

Kernel: 4.15.1 (zum Beginn der Umstellung)

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