Diabolus Umarov

Blog des Autor Diabolus Umarov

dU und der Modellbau

Von: diabolusUmarov
Erstellt am: 01.05.2018

Mahlzeit an alle!

Was hat Diabolus Umarov mit Modellbau zu tun?

Nun, die Frage kann ich leicht beantworten. Fliegen ist ein gigantisch grosser Teil meines Lebens, auch wenn ich bislang erst eine Stunde in der Luft war. Im zarten Alter von etwa neun Monaten hat mein Vater, ein passionierter Modellbauer, mich bereits mit in den Bastelkeller genommen und ich wusste wahrscheinlich viel eher, was Querruder sind, als das ich Verständnis für die Lenkung eines Autos aufbringen konnte. Man kann also sagen, Flugzeuge waren schon immer ein fester Bestandteil meines Lebens und einer Legende zufolge, hatte mein erstes Wort auch etwas mit fliegenden Objekten zu tun. Darüber streiten sich aber die Geister, wie bei allen Legenden eben.

Während ich in meiner Jugend noch ausreichend finanzielle Mittel und Platz hatte, um meiner Leidenschaft zu frönen,  hat sich das mittlerweile leider geändert. Selbst wenn ich es wollte, grosse Bauten aus Holz, wären bei mir nicht zu realisieren. Darüber hinaus war ich schon immer der, der lieber am Computer ein Modell ausgearbeitet hat, als es im Bastelkeller zu tun. Es gab also schon unzählige Versuche, ein im Computer erstelltes Modell im Nachhinein in die Realität zu überführen. Doch waren die Flugzeuge im Computer detailliert, filigran und symmetrisch, war das fertige Modell dann eher das genaue Gegenteil und sah mehr so aus, als hätte es da jemand gut gemeint und wäre gescheitert.

In der heutigen Zeit sieht die Geschichte da schon deutlich anders aus. Natürlich entwerfe ich meine Modelle immer noch am liebsten am Computer, wobei mir Blender dabei eine unglaublich grosse Hilfe ist. Ich bin nun aber nicht mehr darauf angewiesen, das fertige Modell im Nachhinein dann auch irgendwie von Hand zu fertigen. Nein. Wofür gibt es denn schliesslich einen 3D Drucker? Seit ich diesen habe, was seit Mitte 2017  der Fall ist, reizt es mich immer mehr, ein flugfähiges Modell damit zu drucken.

Hier gibt es aber nun ein Problem. Mein Drucker kann im besten Fall maximal 220x220x240mm drucken. Also entweder müsste ich ein radikal kleines Modell damit drucken, oder ich muss Techniken erarbeiten, wie ich aus dem fertigen Modell ein Bausatz erstelle, den ich im Nachhinein ausdrucken und zusammensetzen kann. Genau dieser Punkt beflügelt jedoch meinen Tatendrang. Es macht mir unglaublich viel Spass, am Computer das Modell aufzubereiten, zu drucken und dabei zu testen, ob meine Ideen in der Praxis auch funktionieren. Da ich der Meinung bin, so etwas könnte auch andere Menschen interessieren, schreibe ich meine Fortschritte hier nieder. Natürlich würde ich mich über Kommentare sehr freuen.


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